05/08

2011

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Ernste Lage in den USA

Ernste Lage in den USA

Am Montag um sieben Uhr zogen sich, an der Wall-Strret, 50 Nudisten auf Kommando splitternackt aus. Es war eine Idee des Performance Künstlers Zefrey Throwell, dessen Mutter wegen der Finanzkrise, all ihre Ersparnissen verlor.

Nur fünf Minuten dauerte der Aufstand, danach kam die Polizei und zerschlug ihn. Drei Nudisten landeten in U-Haft und die Wall Street nahm ihren geplanten Rhythmus auf.

Die Wall Street ist unberechenbar. Das zeigt diese Woche noch ein ganz anderes Thema. Trotz des Schuldendeals in Washington fielen die US-Aktien weiter. Das widersprach allen Erwartungen, denn nach der Einigung in den USA hätte die Börse sich eigentlich wieder Fangen müssen. Doch das Angekündigte Problem um die US-Schuldenkrise war wohl nur ein Ablenkungsmanöver, denn das eigentlich unlösbare ist wohl, dass die Konjunktur und der Arbeitsmarkt schwächeln.

Es herrscht Unsicherheit und Angst in den USA, denn die Wirtschaft des Landes läuft schlechter als gedacht. Eigentlich war für das Jahr 2011 ein Aufschwung geplant, doch daraus wird wohl nichts mehr. Im Gegenteil es besteht vor allem die Angst vor einem zweiten Absturz ins Tal der Konjunktur.

Immer häufiger werden nun Vergleich mit dem Jahr 1929 laut, als Präsident Herbert Hoover die Ausgaben drosselte und die Rezession somit nur verschlimmerte. Die Schulden seien in den USA jetzt nicht mehr das große Problem. Sparpakete jedoch drosseln immer auch die Konjunktur und  somit wird das US-Wirtschaftswachstum wohl noch einmal sinken.

Auch die Zahl der Arbeitslosen steigt in den USA stark an.

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